Meeresfrüchte frisch auf den Teller

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Fangfrische Meeresfrüchte wie Muscheln, Hummer, Kabeljau und Scholle schmecken natürlich in den Ferien und direkt aus dem Meer auf den Teller am besten. Aber auch hochwertige Tiefkühlware garantiert höchsten Genuss und bringt das Urlaubsfeeling in die heimischen vier Wände zurück. Garnelen und Tintenfisch sind nicht jedermanns Sache, aber immer mehr Feinschmecker schwören auf die Meeresfrüchte aus der Tiefe! Die Weltmeere bieten eine schier endlose Vielfalt und doch schlagen Umweltschutzorganisationen Alarm, bereits 80 % aller Meere sind überfischt. Deshalb muss man beim Kauf von Meeresfrüchten auf die Gütesiegel der nachhaltigen Fischerei achten. Nur so ist beim Genuss von Languste, Shrimps & Co. der Artenschutz gewährleistet und die kulinarischen Highlights aus der Unterwasserwelt schmecken gleich noch einmal so gut.

Meeresfrüchte Paella

Zutaten:

Anleitung:

  • Für 4 Portionen
  • In einer großen Pfanne und mit etwas Öl werden Knoblauch, Zwiebeln und Reis glasig angedünstet. Den Fischfond gleichzeitig erhitzen und den Reis damit aufgießen. In 15 Minuten ist der Reis auf kleiner Flamme gar. Nun werden die Tomaten geviertelt und gemeinsam mit den Krabben und den Meeresfrüchten unter den Reis gehoben. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Curry und Curcuma nach Belieben. Der Fischfond ist jedoch bereits relativ würzig, deshalb vorsichtig mit dem Salz umgehen. Fertig ist die Meeresfrüchte Paella!

Tipps für die Zubereitung von Fisch und Meeresfrüchten

Die Zubereitung von Fisch und Meeresfrüchten ist nicht ganz so einfach, aber auch Hobbyköche können Muscheln und Garnelen richtig kochen und die richtige Verarbeitung lernen. Wissenswertes rund um den Einkauf gibt Sicherheit! Verdorbene Ware kann nur allzu schnell für Magengrummeln sorgen, deshalb mit offenen Augen fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte kaufen und rasch verarbeiten.

  • Frischer Fisch riecht nicht! Der Geruch von frischem Fisch erinnert an das Meer, jedoch nicht an Fisch. Rote Kiemen und ein festes Fleisch sind weitere Merkmale für kurze Lieferzeiten und eine frische Ware. Bis zum Verarbeiten sollte der Fisch im Kühlschrank abgedeckt gelagert werden.
  • Fisch richtig braten! Beschichtete Pfannen verhindern, dass Fisch am Boden kleben bleibt. Spezielle Fischspannen in ovaler Form bieten auch größeren Exemplaren genügend Platz. Die Filets werden vor dem Braten mit Mehl bestäubt, so wird das Auslaufen von Flüssigkeit verhindert. Erst kurz vor der Zubereitung wird Fisch gesalzen, da Salz dem Meeresgetier Wasser entzieht. Lästige Spritzer beim Braten können so verhindert werden.
  • Fischgräten fachgerecht entfernen! Der Fischhändler entfernt Fischgräten auf Wunsch vor dem Kauf, selbst kann man die feinen Knochen mit Hilfe einer Pinzette und etwas Fingerspitzengefühl auszupfen.
  • Fischspannen geruchsfrei reinigen! Wie man eine Pfanne, die eben noch für das Braten eines Fischfilets verwendet wurde, wieder geruchsfrei und sauber bekommt, ist einfach erklärt: Einfach etwas Salz in der Pfanne erhitzen. Verfärbt sich das Salz braun, sind alle Gerüche beseitigt. Nun noch mit einem Küchenpapier die Pfanne auswischen.
  • Steinbutt, Seezungen und andere Fische! Kleine Seezungen bis zu einem Gewicht von 500 g werden, wenn möglich, ganz gebraten, so werden sie einfach saftiger. Der Fischhändler muss Seezungen immer häuten, größere Fische wie ein Steinbutt ab etwa 1,5 kg schmecken einfach besser, wobei die Haut bei dieser Fischart nicht genießbar ist. Viele Fische stammen heutzutage aus Zuchtbetrieben, das tut dem Geschmack jedoch keinen Abbruch. Bei Wildfängen achtet man beim Kauf auf eine nachhaltige Fischerei!

Garnelen und Hummer, die Königsklasse aus dem Meer!

Für viele Liebhaber von Meeresfrüchten stehen Garnelen in alle Variationen und Hummer für echten Genuss! Scampi oder auch Shrimps, Garnelen haben viele Namen und werden in vielen Ländern anders bezeichnet. Alles, was aus kalten Gewässern kommt, ist von der Qualität her am höchsten einzustufen. Tiefkühlware aus dem fernen Osten sollte man möglichst rasch zubereiten, überzeugt aber oft auch mit einem unvergleichlichen Geschmack. Da Shrimps sehr leicht verderben, müssen sie oft bereits am Schiff verarbeitet werden und gelangen konserviert in Salzlake oder anderen Mitteln zum Konsumenten. Beim Einkauf achtet man auf einen frischen Geruch, dunkle Flecken auf der Schale deuten auf schlechte Ware hin. Garnelen können geschält oder auch ungeschält gebraten werden. Vor dem Verzehr muss bei vielen Arten jedoch der Darm entfernt werden. Durch das geringe Gewicht reichen einige wenige Minuten in der heißen Pfanne, etwas Olivenöl, eine Prise Salz und Pfeffer, ein Spritzer Zitrone, Meeresfrüchte in sehr guter Qualität überzeugen durch einen überragenden Eigengeschmack! Hummer kann ebenfalls zuhause zubereitet werden, wobei auf eine tiergerechte Tötung zu achten ist. Die besten Tiere stammen von der bretonischen Küste, diese kosten jedoch auch mit Abstand am meisten. Vor dem Kochen werden die Tiere unter fließendem Wasser gespült und dann Kopf voran in das gut kochende Wasser gegeben. Nach fünf Minuten ist ein Hummer mit ca. 600 g Gewicht gar. Noch einige Minuten im Sud ziehen lassen und am besten gleich servieren.

Muscheln richtig zubereiten!

Alle Arten von Muscheln müssen nach dem Einkauf so rasch wie möglich gekocht werden. Beim Kauf achtet man auf eine verschlossene Schale und auf einen neutralen Geruch. Bei 3°C im Kühlschrank lagert man die Meeresfrüchte bis zur Zubereitung. Mit einer Bürste werden sie gereinigt und unter fließendem Wasser abgespült. In den Monaten ohne „r“ kann man bedenkenlos zu Muscheln greifen, denn dann sind sie fangfrisch, in den Sommermonaten verzichtet man lieber und weicht auf Garnelen & Co. aus. Öffnen sich Muscheln nach dem Kochen nicht, diese sofort entsorgen und nicht verzehren. Ebenso Muscheln, die sich rot verfärben, es droht ansonsten eine Fischvergiftung. Damit Meeresfrüchte aller Art nicht gummiartig und damit ungenießbar werden, muss man Kalmare, Muscheln und Garnelen einfach nur kurz anbraten, bis sie noch leicht glasig im Inneren sind. Sepien können auch lange geschmort werden, alles dazwischen ruiniert den einzigartigen Geschmack der Meeresfrüchte, der Feinschmecker aus aller Welt begeistert.

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