Elsässer Flammkuchen

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Der Elsässer Flammkuchen ist – wie der Name schon andeutet – eine Spezialität aus dem deutschen Elsass. Dabei ist ein sehr dünn ausgerollter Sauer- oder Hefeteig die Grundlage, darauf kommt traditioneller Weise eine Creme aus Sauerrahm oder Schmand, die mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt wird. Als Belag dienen rohe Zwiebeln und Speck. Seinen Ursprung hat der Elsässer Flammkuchen in früheren Zeiten, als Brot noch im Holzbackofen hergestellt wurde. Um die erste, starke Hitze auszunutzen, backte man den Elsässer Flammkuchen. Da die durchschnittliche Backzeit 12 bis 15 Minuten betrug, wusste man, ob der Ofen bereits die richtige Temperatur für das Brot hatte oder ob man noch einmal nachheizen musste. Da zu diesem Zeitpunkt noch lodernde Flammen im Holzbackofen zu sehen waren, erhielt der Elsässer Flammkuchen so seinen Namen.

Zutaten:

Anleitung:

  • Für 4 Portionen
  • Aus den Zutaten Mehl, Öl, Wasser und etwas Salz wird ein geschmeidiger Knetteig hergestellt. Dieser darf sich nicht mehr klebrig anfühlen, ansonsten noch etwas Mehl beimischen und so lange bearbeiten, bis eine glatte Masse entsteht. Nun den Teig in eine Frischhaltefolie packen und für dreißig Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
  • Den Speck je nach Belieben entweder in dünne Streifen oder in feine Würfel schneiden. Die Zwiebeln werden ebenfalls in dünne Scheiben geschnitten. Ein Backblech mit Backpapier belegen, den Teig mit Hilfe eines Nudelwalkers ganz dünn ausrollen. Die Menge reicht für ein Standardblech bzw. acht Portionen. Den Backofen auf 180°C vorheizen.
  • Den Sauerrahm (auch Creme Double oder Creme Fraiche ist möglich) mit Salz und Pfeffer abschmecken und auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Mit den fein geschnittenen Zwiebeln und dem Speck belegen. Der Elsässer Flammkuchen kommt nun bei 180°C für fünfzehn bis zwanzig Minuten in den vorgeheizten Ofen. Am besten warm und mit einem grünen Salat servieren, ein wundervoll leichtes Sommergericht!
1 Kommentare
  • Sloreen

    Hallo Thomas!

    Ich liebe Flammkuchen. Dieses Rezept liest sich wirklich super. Wird bei Gelegenheit mal ausprobiert! =)

    Grüße aus Nürnberg
    Sloreen

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