Bärlauchpesto

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Das Bärlauchpesto wird immer zur Frühlingszeit, wenn der Bärlauch in der Natur wieder wächst und blüht, zubereitet. Das tiefdunkle Kraut ist verwandt mit Knoblauch, Zwiebel und Schnittlauch und die Nähe zu den bekannten Gewürzen kann der Bärlauch schon alleine vom Geruch her nicht verleugnen. Ein Bärlauchpesto ist die einfachste Art, die beliebte Pflanze aus der heimischen Flora und Fauna für spätere Wochen und Monate haltbar zu machen. Der Bärlauch wird etwa zwanzig bis fünfzig Zentimeter hoch und riecht typisch lauchartig. Dies ist auch das besonders wichtige Merkmal, das ihn eindeutig vom Maiglöckchen unterscheidet. Leider kommt es immer wieder zu Verwechslungen dieser beiden Pflanzenarten, die mit Vergiftungen und sogar mit dem Tod enden können. Deshalb reibt man beim Sammeln von Bärlauch ein Blatt zwischen den Fingern. Ist der Geruch von Knoblauch vernehmbar, handelt es sich eindeutig um die schmackhafte Hexenzwiebel. Das Bärlauchpesto ist auch ein gern gesehenes Mitbringsel für Freunde und Verwandte, lässt sich in wenigen Minuten herstellen und sorgt so auch in den kalten Wintermonaten für einen Hauch Frühling auf dem täglichen Speiseplan.

Zutaten:

Anleitung:

  • Die Blätter des Bärlauches werden gewaschen, sanft getrocknet und klein geschnitten. Die Pinienkerne nun in einer beschichteten Pfanne und ohne Zugabe von Öl etwas anrösten. Den Parmesan entweder bereits gerieben kaufen oder frisch reiben.
  • Der geschnittene Bärlauch kommt nun gemeinsam mit den Pinienkernen und dem Parmesan in eine Schüssel. Mit Hilfe eines Mixstabes wird nun das Gemisch mit dem hochwertigen Olivenöl vermischt und dabei zerkleinert. Frischer Pfeffer aus der Mühle und ein sehr gutes Meersalz geben dem Bärlauchpesto noch mehr Geschmack!
  • Wer das Bärlauchpesto auf Vorrat herstellt, benötigt dafür saubere und trockene Gläser. Die Masse einfüllen und mit genügend Olivenöl luftdicht verschließen. Deckel drauf und kühl und dunkel lagern. Anstelle der Pinienkerne kann man auch Haselnüsse verwenden oder den Bärlauch halb-halb mit Rucola mischen. Hier sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zum Verschenken gibt man eine passend zurechtgeschnittene Serviette über den Deckel und bindet ein, von Hand beschriftetes, Etikett fest. So entsteht ein Geschenk, über das sich alle Hobbyköche garantiert freuen!
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